Je 1.000 Euro erhalten drei Mannheimer Schulen für ihre Klimaschutzprojekte. Das ist das Ergebnis einer Wette von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala: Deutlich über 350 Menschen und damit mehr als jeder tausendste Einwohner Mannheims war am Samstag, 23. März 2013, zur „Earth Hour“ an den Paradeplatz gekommen und hatte ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt.

Mit insgesamt 750 Teelichtern legten die Mannheimer den Schriftzug „Ja zur Energiewende!“, das Motto der 7. „Earth Hour“. „Es sind mehr als die unbedingt notwendigen 328 Menschen da – die Wette für den Klimaschutz ist damit gewonnen“, verkündete Kubala anschließend und löste ihren Wetteinsatz sofort ein: Jeweils einen Scheck über 1.000 Euro übergab sie an drei Mannheimer Schulen für ihre Klimaschutzprojekte. Die Friedrich-List-Schule nutzt das Geld für den Austausch alter Leuchtmittel gegen energiesparende LED und die Installation von Bewegungsmeldern, die Mozartschule für einen Schulgarten und neue Fahrradabstellplätze. An der Max-Hachenburg-Schule fließt das Geld in die Pfandflaschen-Sammlung zu Gunsten von Trinkwasser-Projekten in der Dritten Welt.

Mannheim hat zum dritten Mal an der weltweiten „Earth Hour“ teilgenommen. Neben der Beleuchtung des Mannheimer Wasserturms blieben auch die Lichter der Popakademie Baden-Württemberg sowie am Paradeplatz aus – als Zeichen dafür, dass Energie sparen wichtig ist für den Klimaschutz. Das wurde ermöglicht durch die MVV Energie AG sowie die ansässigen Unternehmen und Geschäfte. „Ich bedanke mich – auch im Namen der Klimaschutzagentur und des gesamten Aktionsbündnisses – bei den vielen Menschen, die heute mit uns gemeinsam eine starke Botschaft für den Klimaschutz in die Welt gesendet haben“, beendete Kubala die zentrale Aktion am Paradeplatz.