Dr. A.-M. Nahm

Dr. Anna-Maria Nahm, Ultraschall-Spezialistin am Theresienkrankenhaus, demonstrierte beim 225. Ultraschallkolloquium moderne Sonografiemethoden. Foto: Theresienkrankenhaus

Knapp 50 Ärzte aus der ganzen Metropolregion und darüber hinaus schauten gebannt auf die Sonografiemonitore des Mannheimer Theresienkrankenhauses (TKH). Beim 225. Ultraschallkolloquium, einer ärztlichen Fortbildung, die regelmäßig von Mitgliedern der gleichnamigen Vereinigung durchgeführt wird, stand dieses Mal die „aktuelle sonografische Nierendiagnostik“ im Vordergrund. Dr. Anna-Maria Nahm, Funktionsoberärztin der gastroenterologischen Abteilung des TKH, demonstrierte moderne Diagnoseverfahren im Rahmen des Ultraschalls, darunter B-Bild-Sonografie, nativer Ultraschall, Farbdoppler- und Kontrastmittelsonografie.

Anschließend zeigte die Ärztin ihren Kollegen, wie man die Ergebnisse interpretiert. Fehllagen, Nierengröße und -struktur, Narben, Verkalkungen, Tumore bis hin zu Gefäßerkrankungen können mit dem Ultraschall gesehen und gedeutet werden. Als Fazit des Abends nahmen die Teilnehmer mit: Die Sonografie ist derzeit das zentrale bildgebende Diagnoseverfahren. Durch die immer bessere Bildqualität und die genauere Wiedergabe der Gewebestrukturen nimmt die Diagnosesicherheit ständig zu.