Primove RNV und Bombardier

Die Mannheimer Bürgermeister Michael Grötsch (Mi.) und Felicitas Kubala im Gespräch mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann. Foto: Markus Proßwitz / Stadt Mannheim

„blue_village_ mannheim“ – hinter dieser Marke stecken strategische Ansätze für ein elektromobiles Gesamtkonzept für Mannheim. Das weitere Vorgehen und die Konkretisierung von drei Projektansätzen aus diesem Gesamtkonzept – die Masterpläne „Smart Grids Franklin“ und „Ladeinfrastruktur“ sowie die Entwicklung eines „Green Logistic Parks“ – beschloss am 10. Juli 2013 der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Unmittelbar im Vorfeld der Ausschusssitzung stellte Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch gemeinsam mit Bürgermeisterin Felicitas Kubala dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann bei einem Besuch der Konversionsfläche „Taylor Barracks“ die Projektansätze vor.

Bestandteil des Besuchs des Ministers war die Besichtigung einer hochmodernen Teststrecke, auf der das induktive Laden von E-Fahrzeugen mit der Primove-Ladetechnik von Bombardier erforscht wird, und die Vorstellung der AG Ingenieursmeile. Die Erprobung des Elektrobusses im Dauertest bildet einen wichtigen Baustein des Gesamtkonzepts „blue_village_mannheim“. „Die Konversionsflächen bieten die Chance, Innovationen in den Bereichen energieeffiziente Quartiersentwicklung, Smart Grids und Elektromobilität integriert zu erforschen“, erklärte Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch: „Gleichzeitig verdeutlicht der möglichst flächendeckende Einsatz von Elektrofahrzeugen die Komplexität der Projekte und stellt eine Herausforderung für deren Umsetzung dar. Wir setzen bei der Bewältigung dieser Aufgabe auf die Unterstützung des Landes und begrüßen die Signale, die wir von den einzelnen Ministerien empfangen. Allerdings müssen diese noch konkretisiert werden.“

Bürgermeisterin Felicitas Kubala wies darauf hin: „Es geht hierbei um die Gestaltung der Energiewende durch konkrete Projekt-Ideen. Dabei ist es wichtig, dass E-Mobilität auch mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Erst dann ist sie ökologisch.“