In der Sitzung des Hauptausschusses am 7. Mai 2014 hat die Verwaltung der Stadt Mannheim ihre Empfehlung an den Gemeinderat zur Entscheidung über die Eckpunkte zum Grünzug Nordost, insbesondere im Hinblick auf die Aufgabenstellung für den Ideenwettbewerb gegeben. Die Eckpunkte waren in vier Arbeitsgruppen unter Beteiligung von Politik, Bürgerschaft und Verbänden erarbeitet worden. Der Hauptausschuss und der ebenfalls zugeladene Ausschuss für Umwelt und Technik haben der Beschlussvorlage der Verwaltung mit großer Mehrheit zugestimmt, nachdem wenige Änderungen und Ergänzungen, vor allem zum Thema Frischluftschneise oder zum Thema Wohnen, beschlossen worden waren.

„Wir haben heute ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt und wir können dabei feststellen, dass dort, wo es Diskussionen gab, also zum Beispiel U-Halle oder Rott, dies Themen sind, die außerhalb des BUGA-Geländes liegen“, erläuterte Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Und er ergänzte: „Die Planungsgruppen haben mit der Erarbeitung der Eckpunkte eine Leitplanung für den jetzt folgenden Wettbewerb erarbeitet. Diese Empfehlungen gehen jetzt an den Gemeinderat, der über die Eckpunkte für den Grünzug Nordost letztlich entscheiden wird. Ich möchte allen Beteiligten für ihr großes Engagement in diesem Entscheidungsfindungsprozess danken“.

Insgesamt wurden 51 Eckpunkte beschlossen:

  • 10 in der Planungsgruppe Neckarsprung
  • 14 in der Planungsgruppe Feudenheimer Au
  • 16 in der Planungsgruppe Spinelli Barracks
  • 11 Eckpunkte in der Planungsgruppe Spinelli Freiland

Die Verwaltung hat die Eckpunkte der Planungsgruppen als Arbeitserleichterung für die Wettbewerbsteilnehmer in sieben übergeordnete Themenkomplexe eingeordnet: Qualifizierung Grünzug, Landschaftswahrnehmung / Landschaftsbild / Naturraum, Frischluft, Städtebau, Mobilität und Durchwegung, Sport und Bewegung sowie Soziale Aspekte. „Prüfkriterien“ für die Würdigung durch die Verwaltung waren u.a. die Plausibilität der Eckpunkte, der Abgleich auf konträre Beschlüsse innerhalb der Planungsgruppen, die Auswirkungen (z.B. auf naturschutzfachliche Belange) oder die Landschaftsschutzgebietsverordnung, aber auch auf planungsrechtliche Restriktionen, Auswirkungen und Herausforderungen.

Als Ergebnis der Prüfung ist festzuhalten: Die Verwaltung hat die Eckpunkte der Planungsgruppen als gute und solide Basis für die Auslobung des Ideenwettbewerbs empfohlen und bei einigen Eckpunkten hat sie fachliche Hinweise gegeben. Diese Hinweise widersprechen nicht dem Geist des entsprechenden Eckpunktes, sollen aber dem Gemeinderat und später den Landschaftsplanern zum besseren Verständnis und zur Orientierung dienen.