Weil er in den Frühstadien keine Beschwerden verursacht, gilt Darmkrebs als eine recht tückische Tumorerkrankung. Gerade deshalb ist es wichtig, sich mit diesem Thema ein wenig auszukennen. Unterstützung bieten dabei Ärzte aus Mannheimer Krankenhäusern und Facharztpraxen, und zwar im Rahmen einer

Telefonaktion in der Universitätsmedizin Mannheim
am Donnerstag, 26. März 2015, von 18.00 – 19.00 Uhr
unter Sondernummer 06 21/3 83-50 50.

Die Ärzte geben als Beauftragte ihres Fachverbandes, der „Gastro-Liga“, Tipps zur Risiko-Einschätzung, zur Vorbeugung, zu den Therapiemöglichkeiten und zur Nachsorge.

Dickdarmkrebs – Mediziner sprechen vom Kolonkarzinom – ist in Deutschland bei Männern und Frauen die jeweils zweithäufigste Krebsart. Jährlich erkranken daran mehr als 70.000 Menschen. Dieser Krebs entwickelt sich in der Regel aus Darmpolypen. Diese gutartigen Wucherungen können über einen Zeitraum von sechs bis zehn Jahren zu bösartigen Tumoren entarten. „Bei der Prävention spielt die Koloskopie, also die Darmspiegelung, eine entscheidende Rolle“, wirbt Prof. Dr. Matthias Ebert, Direktor der auf Erkrankungen der Verdauungswege spezialisierten II. Medizinischen Universitätsklinik, insbesondere bei Menschen jenseits des 50. Lebensjahres für eine rechtzeitige Vorsorge. „Denn mit dieser Untersuchung ist es möglich, verdächtige Veränderungen der Darmschleimhaut zu erkennen und gleich zu entfernen.“