Thema des Ludwigshafener Forum für Palliativmedizin und Krebserkrankungen 2016 am Mittwoch, 13. Juli 2016 (17.30 Uhr) im ZAR – Zentrum für ambulante Rehabilitation am St. Marienkrankenhaus – sind unheilbare Krebserkrankungen und welche Möglichkeiten es zur Unterstützung für Patienten und Angehörige gibt. „Auch in diesem Jahr haben wir wieder spannende Themen ausgewählt“, erklärt der Organisator der Veranstaltung Prof. Dr. Jörg Hoffmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses.

Sport und Krebs

Der Hämatologe und internistische Onkologe Dr. Olav Heringer, Wiesbaden, spricht zu Sport und Krebs. Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport gelten heute als etablierte Therapie bei vielen Erkrankungen. In der Onkologie ist dies bereits seit längerem bekannt, ursprünglich von Patientinnen mit Brustkrebs. Aber auch bei anderen Krebserkrankungen, wie Lungenkrebs, Prostatakrebs, Leukämie oder auch dem multiplen Myelom verbessert Sport die Lebensqualität. Der Referent hat sich seit vielen Jahren diesem Thema verschrieben und begleitet neben Vorträgen und Interviews onkologische Patienten beim Skifahren, Laufen oder Tanzen.

Vorträge zu Fatigue und zur naturheilkundlichen Pflege

Ergänzend gibt es Vorträge zu Fatigue, dem Erschöpfungssyndrom, das bei an Krebs erkrankten Menschen häufig vorkommt, durch Oberarzt Dr. Georg Bolz und zur naturheilkundlichen Pflege, die als Ergänzung zur Palliativpflege auf der Palliativstation des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses umgesetzt wird, von der Stationsleitung der Palliativstation Helga Leyrer. Die Methoden hier sind sanfter und umfassen, mit der Zielsetzung Leiden zu lindern und Lebensqualität zu erhalten, u.a. atemstimulierende Behandlungen der Haut, Ölkompressen, Wickel und verschiedene Teemischungen. Unheilbar krank zu sein, stellt für Patienten und Familien eine enorme seelische und körperliche Belastung dar. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wendet sich an Betroffene, Angehörige, Interessierte und Fachleute. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen:
www.st-marienkrankenhaus.de