Memory

Ärztin mit Patientin beim Memory. Foto: Katja Hein

Demenz ist mittlerweile ein immer größer werdendes Thema in unserer Gesellschaft, besonders vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung. Aktuell sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt, bis 2050 werden es über drei Millionen Menschen sein. Obwohl es zunehmende Hilfsangebote gibt, sind sowohl die Patienten, bei denen die Diagnose einer Demenz gestellt wird, wie auch die Angehörigen oft mit ihren Ängsten alleingelassen und wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Vielfach fehlen dem Betroffenen und den Angehörigen Informationen, damit manche Verhaltensweisen verstanden werden können und der Umgang mit Menschen mit Demenz verbessert werden kann.

Angehörigengruppe Demenz trifft sich erstmals am 8. Juli 2015

Aus diesem Grund bietet das Team der Geriatrischen Klinik des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses in Ludwigshafen zusätzlich zu dem seit zwei Jahren angebotenen Angehörigenseminar neu eine Angehörigengruppe Demenz an. „Durch dieses Angebot für Angehörige hoffen wir, etwas von dieser Angst nehmen zu können, um den Familien den Alltag zu erleichtern“, erklärt Dr. Diane Franke-Chowdhury, Oberärztin der Geriatrischen Klinik. Start des neuen Angebotes, das zukünftig zweimal im Monat stattfinden wird, ist am Mittwoch, 8. Juli 2015 (14.00 – 15.00 Uhr), im Aufenthaltsraum der Geriatrischen Klinik (4. OG, St. Marienkrankenhaus), Salzburger Straße 15, in Ludwigshafen-Gartenstadt.

Ziel der Gruppe ist es, Angehörigen eine Anlaufstelle zu bieten, für die Beantwortung von Fragen und den Austausch mit anderen Betroffenen im kleinen Rahmen. Die unterschiedlichen Berufsgruppen des geriatrischen Teams sind bei Bedarf an der Gruppe beteiligt, sodass eine Vielzahl von Fragen beantwortet werden kann – aus dem medizinischen, pflegerischen, therapeutischen oder sozialrechtlichen Bereich. Die Gruppe richtet sich nicht nur an diejenigen, deren an Demenz erkrankte Angehörige gerade stationär im St. Marienkrankenhaus behandelt werden, sondern ist offen für alle Interessierten und auch Anlaufstelle nach der Entlassung.

Weitere Informationen:
www.st-marienkrankenhaus.de