Gaskonzession Leimen Vertragsunterzeichnung

OB Hans D. Reinwald (l. vorne) und Falk Günther (r. vorne), Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, bei der Vertragsunterzeichnung. Im Hintergrund: Hans-Jürgen Kohr vom Liegenschaftsamt der Stadt Leimen und Olaf Stobbe von den Stadtwerken Heidelberg Netze. Foto: Stadtwerke Heidelberg

Am 4. Juli 2016 besiegelte die Stadt Leimen für weitere 20 Jahre ihre Partnerschaft mit den Stadtwerken Heidelberg Netze im Bereich des Gasnetzes. Die Vergabe der Konzession hatte der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung bereits am 28. April einstimmig beschlossen, nun fand der offizielle Start der Zusammenarbeit statt. „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Netzbetreiber für Gas uns wieder überzeugen konnte“, erklärte Oberbürgermeister Hans D. Reinwald anlässlich des Treffens. „Durch die Erneuerung der Partnerschaft stellen wir sicher, dass das Unternehmen langfristig in die Leimener Gasnetzinfrastruktur investiert und damit die Versorgungsicherheit unserer Bürger weiter sicherstellt.“

Ein Konzessionsvertrag gestattet dem Netzbetreiber die Nutzung öffentlicher Verkehrswege und Flächen zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Stromversorgung im Gemeindegebiet. Die Stadtwerke Heidelberg Netze versorgen über ein 79 Kilometer langes Gasnetz und sieben Bezirksdruckregelstationen rund 2.300 Häuser in Leimen und St. Ilgen. In den letzten 20 Jahren haben die Stadtwerke Heidelberg Netze das Gasnetz um rund 36 Kilometer ausgebaut und während dieser Zeit über 10 Millionen Euro in das Netz investiert. Außerdem erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe. Jährlich fließen rund 75.000 Euro von dem 100-prozentig kommunalen Heidelberger Energieversorger an die Stadt Leimen.

Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, betonte bei dem gemeinsamen Termin: „Schon seit den 1970ern versorgen wir die Stadt Leimen mit Gas, und nun bringen wir auch die Fernwärme nach Leimen. Damit haben wir die Möglichkeit, ein gut aufeinander abgestimmtes Konzept für die Versorgung von Leimen mit nachhaltiger und genau auf den Bedarf abgestimmte öffentliche Wärmeversorgung sicherzustellen. Deshalb freuen wir uns besonders, dass unser Angebot mit 100 von 100 Punkten überzeugen konnte.“