Wie sind Tiere im Zoo untergebracht? Wie sind die Gehege gestaltet und wie werden sie gepflegt? Diese und andere interessante Fragen rund um Zootiere stehen im Mittelpunkt einer Fortbildung der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Zooschule Landau. Sie findet vom 13. – 15. Mai 2014 in Landau statt. „Diese neue Veranstaltung bereichert das Angebot der Zooschule“, freut sich Dr. Gudrun Hollstein, Leiterin der Zooschule. „Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, den Zoo als Lernort und Erfahrungsraum auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erschließen. Mit der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz arbeiten wir erstmalig zusammen. Wir freuen uns darauf!“

Während der Fortbildung beschäftigen sich Menschen mit (geistigen) Behinderungen intensiv mit den Tieren des Landauer Zoos. Dabei haben sie die Gelegenheit, auch die Aufgaben und Arbeitsweisen eines modernen Zoos kennen zu lernen. Im Rahmen der Veranstaltung befassen sich die Teilnehmer mit verschiedenen Möglichkeiten, Informationen zu ermitteln, wichtige Aspekte auszuwählen und zu präsentieren. Interviews mit Personen, die im Zoo arbeiten, werden dabei genauso eine Rolle spielen, wie Recherchen mit Sachbüchern und neuen Medien. Das Fotografieren und Filmen von Zootieren sollen die Arbeiten abrunden.

„Wir gehen davon aus, dass uns hier die neuen Tablets gute Dienste leisten werden, die wir seit einiger Zeit in der Zooschule für die Bildungsarbeit einsetzen“, erklärt Zoopädagogin Nathalie Mersch, die für die Gestaltung des Programms mitverantwortlich ist. Umfang und Gestaltung des Programms werden bestmöglich auf die Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt. Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung ist begrenzt.

Anmeldung erbeten bei der Lebenshilfe Rheinland Pfalz:
www.lebenshilfe-rlp.de (Veranstaltungs-Nr.: SB2/14)

Weitere Informationen:
Telefon 0 61 31/9 36 60-36 oder
info@lebenshilfe-rlp.de