Zoo Landau

Foto: Zoo Landau

Als Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Jahresprogramm, das den Titel „Von Pol zu Pol – Gemeinsam für den Klimaschutz“ trägt, lädt der Zoo Landau interessierte Besucher am Sonntag, 16. März 2014 (11.00 Uhr), zur ersten öffentlichen Sonntagsführung des Jahres ein. Als Folgen der globalen Erwärmung gelten steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Verschiebung von Klimazonen, Vegetationszonen und Lebensräumen, verändertes Auftreten von Niederschlägen, stärkere oder häufigere Wetterextreme wie Überschwemmungen, Dürren und Wirbelstürme sowie die Ausbreitung von Parasiten und tropischen Krankheiten.

Nicht nur Menschen sind hiervon betroffen. Vielen Tierarten wird das Überleben in ihrem angestammten Lebensraum aufgrund solcher Veränderungen in der Zukunft nicht mehr möglich sein. Die globale Erwärmung verstärkt den negativen Trend des weltweiten Artensterbens. Die Haltung bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut, genauso wie der Schutz ihrer Lebensräume in der Wildbahn, gehören zu den Hauptaufgaben moderner zoologischer Gärten. Der Faktor Klimaveränderung darf hier nicht aus den Augen gelassen werden.

Der Zoo Landau ist im Rahmen des Projekts „CO2-neutraler Zoo“ seit einigen Jahren bestrebt, den Ausstoß des klimaschädlichen Gases im eigenen Betrieb deutlich zu verringern. Auf dem Rundgang am 16. März mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel wird dieser exemplarisch Beispiele jüngerer Bauvorhaben, Sanierungsarbeiten und zukünftige Projekte vorstellen. Große Projekte laufen nur gut im Verbund starker und sachkundiger Partner, sei es hier in Landau und der Region, wo der Zoo in 2014 z.B. mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz kooperiert, oder z.B. auch auf den Philippinen, wo der Zoo Landau gemeinsam mit anderen Förderern seit vielen Jahren die Katala-Stiftung unterstützt (ecoGuide berichtete), die u.a. durch Wiederaufforstungsprojekte in dem stark durch Waldzerstörung gezeichneten Inselstaat Arten- und Klimaschutz betreibt. Mit dem philippinischen Prinz-Alfred-Hirsch hält der Zoo Landau eine ganz besonders stark von Ausrottung bedrohte Tierart, die auch Gegenstand der Führung sein wird. Selbstverständlich wird auch Raum für die Fragen der Besucher sein.

Treffpunkt:
Eingangsbereich des Zoos. Die Führung ist kostenlos, es ist nur der normale Zooeintritt zu entrichten.