Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Umweltministerium, Dr. Thomas Griese, nahm am 12. August 2013 an der nichtöffentlichen Sitzung des Ältestenrates in Landau teil, um mit den Fraktionsvertretern und Stadtvorstandsmitgliedern sowie Vertretern der Verwaltung offene und klare Worte im Zusammenhang mit der Landesgartenschau zu sprechen. Zur Sporthallenthematik stellten sowohl das Land als auch die Vertreter der Fraktionen ihre Sichtweisen dar. Eine Einigung war nicht zu erwarten. Dennoch waren sich der Staatssekretär und Landaus Oberbürgermeister Schlimmer darin einig, jetzt den Blick nach vorne zu richten. „Die bisherige Zusammenarbeit des Landes und der Stadt ist gut gewesen“, erklärte Dr. Griese. „Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit muss auch Konflikte aushalten und wird dadurch nicht in Frage gestellt“, ergänzte Schlimmer.

Der Stadtchef würdigte die Leistung des Landes, 27 Millionen Euro in die Stadt Landau zu investieren. Dr. Griese: „In etwas mehr als drei Jahren hat die Stadt Hervorragendes geleistet.“ Beide, Staatssekretär und Oberbürgermeister, erinnerten daran, dass man bis zum Zeitpunkt der letzten Bombenfunde sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen gewesen sei. Die Konsequenz aus diesen Funden habe dann allerdings eine einjährige Verschiebung erzwungen.

Momentan arbeitet die Stadt Landau intensiv an einem Sondierungs- und Räumkonzept, das mit dem Land abgestimmt werde. Ein erstes einvernehmliches Gespräch habe bereits stattgefunden. In diesem war man sich einig, für das Gartenschaugelände mindestens das Sicherheitsniveau des Stadtgebietes insgesamt zu erreichen. „Es kommt jetzt darauf an, die Verlegung der Landesgartenschau auch als Chance einer qualitativen Verbesserung zu nutzen und die Landesgartenschau im Jahr 2015 zu einem Erfolg zu führen“, betonten Dr. Griese und Schlimmer abschließend.