Seit kurzem laufen die Vorbereitungen für den Baubeginn in der Johannes-Kopp-Straße in Landau: Dort verlegt der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) zwischen Queichheimer Hauptstraße und Hans-Stichter-Straße einen neuen Abwasserkanal. Danach werden die Rohre in der Sandgasse und der Schneiderstraße erneuert. Gebaut wird auf einer Länge von insgesamt 250 Metern. Die Arbeiten für das erste rund 110 Meter lange Teilstück in der Johannes-Kopp-Straße werden rund zehn Wochen dauern. Die Baustelle wandert in Abschnitten. Für den Durchgangsverkehr gibt es während des gesamten Zeitraums eine Umleitung über die L 509.

Fragen zum Projekt beantwortet das beauftragte Ingenieurbüro Walk (Landau) unter Telefon 0 63 41/52 06 03. Anton Zips, Sachbearbeiter in der Abteilung Abwasserbeseitigung des EWL, hilft unter Telefon 0 63 41/13 86-51. Er bittet um Verständnis, wenn es durch die Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen sollte. „Wir arbeiten so zügig, sauber und leise wie möglich, um die Beeinträchtigung minimal zu halten“, sagt er.

Für Anlieger frei

Die Straße ist immer auf der Teilstrecke komplett gesperrt, die aufgegraben ist. „Anlieger dürfen die Straße bis zur jeweils aktuellen Baustelle befahren“, erklärt Anton Zips, „es ist uns wichtig, dass ihr Alltag durch die Kanalsanierung möglichst wenig eingeschränkt wird.“ Für die Müllabfuhr gibt es Sammelpunkte. Der EWL bittet die Anwohner, ihre Abfalltonnen am gewohnten Abfuhrtag zu den Sammelpunkten zu bringen. Wo diese sind, erfahren die Anlieger von der Baufirma (Theisinger & Probst). Der EWL hat die Anlieger im Vorfeld in einer Anwohnerversammlung umfassend informiert.

Sicherheit und Grundwasserschutz

Der EWL tauscht die Rohre aus, weil sie in die Jahre gekommen und an etlichen Stellen marode sind. So ist z.B. der Hauptkanal in der Schneiderstraße im Sommer 2013 südlich der Woogstraße undicht geworden. Das zog einen Straßeneinbruch nach sich. „Wir kontrollieren das Abwassersystem regelmäßig“, erklärt Anton Zips, „und investieren sukzessive je nach Zustand in Sanierung oder Erneuerung unserer Netze.“ Ein intaktes Abwassernetz sei wichtig, um das Grundwasser zu schützen, informiert Anton Zips weiter. Der neue Abwasserkanal besteht aus robusten Kunststoffrohren. Er wird in vier Metern Tiefe verlegt.

Zweiter Bauabschnitt ab Mitte April

Verläuft das Projekt nach Plan, startet der EWL Mitte April mit dem zweiten Bauabschnitt. Der liegt in der Sandgasse. Dort werden im nördlichen Abschnitt rund 15 Meter Kanal erneuert. Danach folgt der Austausch der Rohre in der Schneiderstraße zwischen Queichheimer Hauptstraße und Woogstraße. Im September 2014 will der EWL das Vorhaben abgeschlossen haben.