Landau Brücke

Foto: Stadt Landau i.d. Pfalz

Am 14. Dezember 2013 konnten in Landau Umweltdezernent Beigeordneter Rudi Klemm und die Leiterin der Grünflächenabteilung, Sabine Klein, den Grünzug entlang des Derivationskanals samt Brücke sowie den Grünanger in der Haardtstraße offiziell einweihen. „Ein schon lange gehegtes Vorhaben der Stadt- und Grünplanung. Bereits 2006 wurden die Grünverbindungen vom Stadtrat beschlossen“, so Klemm. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Maßnahmen nun umsetzen und dabei auch die Anregungen der Anwohner berücksichtigen konnten. Denn vor allem im nordöstlichen Teil der Innenstadt fehlte es bislang an ausreichend Spazier- und Verbindungswege abseits der Straßen“, so Klemm weiter.

„Der Grünzug entlang des Derivationskanals stellt einen weiteren Baustein des grünen Ringes um die Landauer Innenstadt dar und verbindet den Nordpark und die Fortanlagen mit dem Ostpark, dem neuen Boulevard und der Queichpromenade“, erklärte Klein. Durch eine Brücke über den Derivationskanal wird der neu geschaffene Grünanger südlich des Generationenhofs mit dem neuen Weg entlang des Kanals verbunden. Gleichzeitig gelang es, in Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Bauträger eine fußläufige Verbindung zur Wieslauterstraße zu schaffen.

Die Grünflächen wurden mit heimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Auf Wunsch der Bewohner im Generationenhof wurden im Grünanger auch Obstbäume gepflanzt. Entlang des Derivationskanals wurden die vorhandenen Bäume und Sträucher weitgehend erhalten und an einigen Stellen wird das Grün noch durch Neupflanzungen ergänzt. Die Wege wurden als wasserdurchlässige Splittwege hergestellt und mit Bankstandorten versehen. Die Brücke wurde in einer kompletten Stahlbauweise hergestellt, um die Instandhaltungskosten zu reduzieren.

Mit 100.000 Euro trägt das Land Rheinland-Pfalz zu 75 Prozent die Kosten für die Brücke und den Weg entlang des Derivationskanals. Die Kosten für den Grünanger hat die Stadt Landau aus dem Baugrundstücksverkauf finanziert.