„Die vor zwei Tagen vorgefundenen Schadensbilder in der Straße rund um das Geothermiekraftwerk und auf dem Kraftwerksgelände haben sich ausgeweitet“, so der Landauer Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer. Gleichzeitig seien bei den aktuellen Vermessungen nun auch Rissbildungen in einem Fußweg des Wohnparks festgestellt worden. Die ersten Ergebnisse der erneuten Höhenvermessungen sind am 14. März 2014 eingetroffen und zeugen von einer weiteren Anhebung von bis zu 16 Millimetern innerhalb der letzten vier Wochen. Darüber hinaus hat die städtische Vermessungsabteilung horizontale Lageveränderungen insbesondere am Kraftwerk gemessen. In diesem Zusammenhang konnte im direkten Umfeld des Geothermiekraftwerkes eine horizontale Verschiebung der Erdoberfläche in nicht unerheblichem Ausmaß festgestellt werden.

„Vor dem Hintergrund der sich ausweitenden Schadensbilder vor allem am Geothermiekraftwerk, habe ich nach Beratung im Stadtvorstand die Gewerbeaufsicht der SGD Süd sowie das Landesamt für Geologie und Bergbau erneut aufgefordert zu überprüfen, ob unter diesen Umständen das Kraftwerk sicher weiter betrieben werden kann“, so Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer. „Darüber hinaus brauchen wir“, so der Stadtchef weiter „eine schnellstmögliche Aufklärung der Ursachen dieser deutlichen Geländeveränderungen durch das Landesamt für Geologie und Bergbau.“ Sobald weitere Erkenntnisse vorhanden sind, wird die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit und alle Beteiligten weiter informieren.