Der Herbst gibt auf, die letzten bunten Blätter lassen sich fallen und segeln auf Straßen und in Gärten. Wer den farbenfrohen Teppich in einen versteckten Winkel des Gartens zusammenrecht, bietet Igeln und Insekten ein warmes Winterquartier. Weil aber mehr Laub fällt als Igelhotels gebraucht werden, hat die Abteilung Straßenreinigung des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL) alle Hände voll zu tun. „Blätter machen rund ein Drittel der Jahresmenge an Kehricht aus. Noch ist nicht alles Laub weg, weshalb wir immer noch verstärkt mit unseren Kehrmaschinen in Landau unterwegs sind“, informiert Matthias Bauer, der die Abteilung beim EWL leitet. „Feuchtes Laub ist gefährlich, darauf gerät man leicht ins Rutschen – egal ob zu Fuß oder mit dem Auto“, meint er, und Sicherheit schreibe der EWL groß. Außerdem sorgen zu viele Blätter am Straßenrand dafür, dass die Gullys verstopfen. Dann kann das Regenwasser nicht mehr ordentlich abfließen. „Wir bitten deshalb die Landauer, ihr Laub nicht in die Straßenrinne zu kehren“, informiert Matthias Bauer.

Entsorgung über Biotonne oder Grünschnittsack

So lästig Laub sein kann, so wertvoll ist es als Rohstoff für Kompost. „Besser aufgehoben als in der Straßenrinne ist Laub definitiv in der Biotonne oder im Grünschnittsack“, betont Matthias Bauer, „verrottet es, entsteht gute Pflanzerde.“ Der EWL bietet für die erhöhte Menge an Bioabfall wie beispielsweise Herbstlaub den Grünschnittsack für einen Euro an. Er wird im Abfuhrrhythmus der Biotonne abgeholt. Erhältlich ist der Grünschnittsack beim EWL in der Friedrich-Ebert-Straße 5, im Bauhof des EWL und in allen Ortsvorsteherbüros sowie im Bürgerbüro. Wie bisher können Landauer Grundstücksbesitzer ihren Grünschnitt selbstverständlich auch kostenlos am Entsorgungszentrum „Am Hölzel“ abgeben.