Der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) hat jetzt mit den Arbeiten für die neue Brücke Ost begonnen. Diese ist Bestandteil des Landesgartenschaukonzepts, dessen Infrastruktur der EWL verantwortet. Die neue Brücke erleichtert nach ihrer Fertigstellung bis zum Beginn der Landesgartenschau Fußgängern und Radfahrern die Querung der Bahntrasse und verbindet künftig so den „Wohnpark Am Ebenberg“ mit dem „Gewerbepark Am Messegelände“. Während der Landesgartenschau wird sie zudem den Haupteingang in der Siebenpfeiffer-Allee mit den Parkplätzen im Gewerbepark verbinden. Finanziert werden die Baukosten von rund zwei Millionen Euro zu rund zwei Drittel aus dem Etat des Landes und zu einem Drittel aus dem städtischen Haushalt.

Kürzere Wege in der Stadt

„Die Brücke ist ein gutes Infrastrukturprojekt für Landau“, erklärt der Vorsitzende des Verwaltungsrats des EWL, Bürgermeister Thomas Hirsch. Da die Stadt durch die Bahnlinie in Nord-Süd-Richtung geteilt ist, sei bisher die Überquerung nur über die Horst- und die Queichheimer Brücke sowie an der Gleisunterführung am Bahnhof möglich gewesen. Mit einer Spannweite von gut 60 Metern führt die neue Brücke über mehrere Schienenstränge. „Das ist ein wichtiger Baustein zur Anbindung des Südteils der Stadt, der sich mit dem Wohnpark neu entwickelt“, ergänzt Bernhard Eck, Vorstand des EWL. Gleichzeitig entstehen im Gewerbepark Am Messegelände nach und nach neue Arbeitsplätze und Freizeitangebote. Um beides miteinander zu verbinden, lag der Brückenbau nahe.

Kurze Wege innerhalb der Stadt, die künftig noch besser per Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden, sind das erklärte Ziel Landaus, so Bürgermeister Hirsch. Dies diene nicht nur dem Klimaschutz, sondern erhöhe auch die Attraktivität des Wohn- und Arbeitsorts Landau. Während die bestehenden Brücken vom Autoverkehr dominiert werden, bleibt die künftige Brücke ausschließlich Radfahrern und Fußgängern vorbehalten. Sie überqueren auf diese Weise sicher und ohne Umwege die Bahnlinie – ein wichtiger Baustein zur „klimafreundlichen Nahmobilität“ in Landau.