Seit der Schließung der Landesgartenschau-Tore sind mittlerweile rund drei Monate vergangen. In dieser Zeit hat die LGS gGmbH die Rückbauarbeiten veranlasst. Seit Montag, 11. Januar 2016, werden die Zäune abgebaut. Ab dann können die insgesamt 15 ha großen Grünanlagen, Spiel- und Sportflächen von jedermann genutzt werden, so Umweltdezernent Rudi Klemm. Während der Südpark und die Landschaftsachse rund um die Uhr zugänglich sind, wird der Spiel- und Sportcampus im Kohlelager sowie der Aussichtsturm abends abgeschlossen.

Der südöstliche Teil der künftigen Bauflächen im Wohnpark bleibt zur Vorbereitung der Erschließung vorerst noch umzäunt. Ein großer Gewinn für die Stadt stellen die Spiel- und Sportmöglichkeiten dar, die nach der Landesgartenschau auch weiterhin bestehen bleiben. Zu den bisher rund 60 Spielplätzen im Stadtgebiet mit einer Gesamtfläche von 7,5 ha kommen 3 ha an Spielplätzen, Scateranlagen, Dirtbikergelände, Beachfelder, Streetballflächen und Sportmultifunktionsflächen hinzu. Auch die Finnbahn bleibt erhalten, ein knapp 1.000 Meter langer und durch die Rindenmulchauflage besonders gelenkschonender Laufparcours.

Mit der dauerhaften Öffnung des über Jahrzehnte hin abgeriegelten südlichen Stadtteils und der Entwicklung des Kohlelagers stehen nun weitläufige Naherholungsflächen zur Verfügung. Darüber werden sich besonders die Bewohner der dicht bebauten Südstadt und des neu entstehenden Wohnparks freuen. Im Randbereich des Naturschutzgebietes Ebenberg ist in 2015 zudem ein kleiner, offiziell begehbarer Rundweg durch das Schutzgebiet angelegt worden.

„Nun bleibt zu hoffen, dass die Grünanlagen und die Spiel- und Sportflächen mit der gebührenden Achtsamkeit und Rücksichtnahme genutzt werden. Die Grünflächenabteilung bittet insbesondere darum, dass die Hundebesitzer in allen Anlagen, auch auf den baumbestandenen Blütenwiesen seitlich der neuen Straßen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entfernen“, heißt es von Seiten der Stadt Landau.