Auf Einladung von Marcus Ehrgott, Clustermanager des Automotive Engineering Network Südwest, hat Landaus Bürgermeister Thomas Hirsch vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Vorstand der EnergieSüdwest AG, Dr. Thomas Waßmuth, das E-Mobilitätszentrum in Karlsruhe besucht. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung von Partnern aus Forschung und Wirtschaft berichtete Ralf Eichhorn (Karlsruher Wirtschaftsförderung) über die städtische SmarterCity–Initiative. Max Nastold, Geschäftsführer der im Mobilitätszentrum ansässigen Firma E-Motion-Line, stellte das Projekt „Rheinmobil“ vor, bei dem es um den wirtschaftlichen Betrieb von Elektrofahrzeugen im grenzüberschreitenden Pendlerverkehr des Paminaraumes geht. Bürgermeister Hirsch zeigte sich dabei angetan vom Zusammenführen technischer, logistischer und wirtschaftlicher Aufgabenstellungen.

Ehrgott machte bei seiner Zusammenfassung deutlich, dass es beim Thema E-Mobilität um mehr geht, als um die Frage des CO2-Ausstoßes. Neben der Reduktion der Lärmbelastung gerade im innerörtlichen Bereich, eröffneten sich Möglichkeiten für neue Mobilitätskonzepte und die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger. Für Hirsch hat der Besuch im E-Mobilitätszentrum einmal mehr deutlich gemacht, dass die Frage der E-Mobilität sowohl für den ländlichen Raum, wie auch in städtischen Strukturen von großer Bedeutung sein werde. Dies auch vor dem Hintergrund der angekündigten Gesetzesnovelle auf Bundesebene, die den Kommunen für E-Fahrzeuge die Möglichkeit einräumen soll, Sonderzufahrtsberechtigungen, Sonderspuren oder Sonderparkplätze auszuweisen.