Millionen Kranke haben durch die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) medizinische Behandlung oder soziale Unterstützung bekommen. Gegründet hat sich der eingetragene Verein im Jahr 1957 als „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“. Seitdem leistet das DAHW – unabhängig von politischen oder konfessionellen Überzeugungen – nachhaltige Hilfen für kranke und ausgegrenzte Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zum Welt-Lepra-Tag am 26. Januar 2014 ruft auch die DAHW wieder zu Spenden auf. Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße unterstützt diese Aktion. Denn auch im Landkreis Südliche Weinstraße setzen sich zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch großzügige Spender für die Leprahilfe ein. Vor allem von der evangelischen Kirchengemeinde Bad Bergzabern erhält das DAHW vielseitige Unterstützung. Mit einer Spende können auch Sie das DAHW unterstützen und Schicksale ändern.

DAHW-Spendenkonto:
Sparkasse Mainfranken-Würzburg (BLZ 790 500 00)
Konto 96 96
IBAN DE35 7905 0000 0000 0096 96

Bei der Lepra (Aussatz) handelt es sich um eine chronische Infektion der Haut, der peripheren Nerven und selten auch anderer Organe durch Bakterien. Mehr als 230.000 Menschen erkranken jährlich daran. Vornehmlich sind Menschen in Ländern, deren Gesundheitssysteme nicht so funktionieren, wie es für uns in Europa normal ist, betroffen. Daher wird die Krankheit oftmals zu spät diagnostiziert und behandelt. Als Folge treten die für Lepra typischen Behinderungen an Händen und Füßen auf. Seit über 30 Jahren ist Lepra durch eine sogenannte Multidrug-Therapie, einem Mix aus drei Antibiotika, heilbar. Mit der Einnahme der ersten Tabletten ist ein Patient nicht weiter infektiös. Es gibt also keinen Grund, Angst vor dieser Krankheit zu haben oder die betroffenen Menschen auszustoßen.

Das DAHW gibt diesen Menschen eine Chance. Die Sozialarbeiter unterstützen bei der Aus- und Weiterbildung, organisieren Selbsthilfegruppen, vermitteln bei Gesprächen mit Arbeitgebern oder helfen bei der Existenzgründung. Die von Lepra betroffenen Menschen nutzen diese Chance, können fortan ein selbstbestimmtes Leben führen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihre Familien ernähren. Außerdem investiert das DAHW weiter in die Forschung und Entwicklung.