Die Flügelspannweite von Mauerseglern beträgt rund 40 Zentimeter. (Foto: NABU)

Die Flügelspannweite von Mauerseglern beträgt rund 40 Zentimeter. (Foto: NABU)

Seit mehreren Wochen fliegen sie flink über den Dächern Heidelbergs umher: Mauersegler. Die besonders geschützte Vogelart kommt jedes Frühjahr nach Europa, um hier zu brüten und die Jungtiere aufzuziehen. Als Brutstätten dienen häufig Spalten in älteren Gebäuden. Um mehr über den Bestand der Tiere und die Brutstellen zu erfahren, erfasst der Arbeitskreis Vogelkunde der NABU-Gruppe Heidelberg in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Heidelberg in diesem Jahr Daten zum Mauersegler. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Kartierung zu unterstützen und ihre Beobachtungen zu Mauerseglern und ihren Niststätten telefonisch unter 0 62 21/60 07 05 oder per E-Mail an mauersegler@nabu-heidelberg.de mitzuteilen.

Mauersegler erkennen​

Wichtigstes Erkennungsmerkmal der Mauersegler ist ihre Flugsilhouette mit den sichelförmigen Flügeln. Oft werden sie mit Schwalben verwechselt; ihre Flügelspannweite ist mit 40 Zentimetern jedoch deutlich größer als die der Schwalben. In Ruhestellung werden die Flügel über dem Rücken gekreuzt und stehen über den gegabelten Schwanz hinaus. Daneben fallen Mauersegler durch ihre durchdringenden, hohen „srie-srie“-Rufe auf. Mauersegler halten sich überwiegend in der Luft auf und können sogar im Flug schlafen. Gegen Anfang oder Mitte August kehren die Tiere wieder in ihre afrikanischen Winterquartiere zurück.