In der Reihe „Umweltfilm mit Rahmenprogramm“ zeigt der Kreisverband Bergstraße im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) am Samstag, 8. Februar 2014 (16.00 Uhr), im Saalbau-Kino in Heppenheim einen Dokumentarfilm über Gifte in Lebensmitteln. Für die Diskussion nach der Vorführung erwartet der BUND einen Vertreter von Slow Food und einen Allgemeinmediziner der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK). Die Slow Food-Bewegung setzt sich für eine geschmacklich und gesundheitlich einwandfreie Nahrung und eine nachhaltige, umweltfreundliche Lebensmittelproduktion ein. Die GfBK fördert eine ganzheitliche Medizin, in der sich naturheilkundliche Therapien und schulmedizinische Behandlungswege ergänzen. Auch die politischen Parteien sind wieder eingeladen, für die Bergsträßer Grünen hat die Vorstandssprecherin Evelyn Berg bereits zugesagt.

Immer häufiger sehen Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krebserkrankungen, Immunschwächen, Diabetes sowie neurologischen Erkrankungen und der sich verändernden Ernährung der Menschen. Der Wunsch, immer mehr Lebensmittel herzustellen und sie für längere Zeit haltbar zu machen, hat dazu geführt, dass zunehmend chemische Zusätze verarbeitet werden. Im Film „Unser täglich Gift” wird deutlich, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden – vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis zu den Zusatzstoffen und den Kunststoffen im Verpackungsmaterial. Gezeigt wird auch, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt, um weiterhin ihre Produkte vermarkten zu können. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Der nächste Umweltfilm ist für Ende Juni 2014 geplant.