Wissenschaftler der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg suchen für eine Studie Probanden, die aktuell unter einer Depression leiden, die jedoch nicht länger als zwei Jahre besteht. Die Teilnehmer sollten bereit sein, sich einer Magnetresonanztomographie (MRT) zu unterziehen. Im Rahmen der Studie vergleichen die Wissenschaftler die Gehirnaktivität bei Patienten mit episodischer und chronischer Depression sowie gesunden Probanden: Werden bestimmte Reize anders verarbeitet? Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen der Depression? Was sind die Ursachen der chronischen Depression und ergeben sich daraus neue Ansatzpunkte für die Therapie?

Teilnehmen können rechtshändige Probanden im Alter von 18 – 65 Jahren. Der aktuellen depressiven Episode können bereits andere depressive Episoden vorausgegangen sein, die sich zwischenzeitlich wieder zurückgebildet haben. Die Probanden sollen aktuell keine antidepressiven Medikamente einnehmen und nicht alkohol- oder drogenabhängig sein. Außerdem darf sich kein Metall (z.B. Herzschrittmacher, Nägel oder Schrauben) im Körper befinden.

Bei allen Teilnehmern wird eine ausführliche klinische Diagnostik der aktuellen Symptomatik und möglicher Begleiterkrankungen durchgeführt. Es folgt eine MRT-Messung in der Universitäts-Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, in Heidelberg. Die Magnetresonanztomographie ist ein sicheres Verfahren, bei dem der Körper keinerlei Strahlenbelastung ausgesetzt wird. Es kommt kein Kontrastmittel zum Einsatz. Die Probanden erhalten eine Aufwandsentschädigung und können auf Wunsch MRT-Bilder ihres Gehirns auf einer CD mit nach Hause nehmen. Alle erhobenen Daten werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt.

Interessenten melden sich (vorzugsweise per E-Mail) bei:
Dr. Margarete Mattern, Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg
Telefon 0 62 21/56-3 56 39
margarete.mattern@med.uni-heidelberg.de