Die „Heidelberger Wäldchen in Brasilien“ wachsen vor Weihnachten traditionell besonders stark. Vielen Menschen, denen noch ein Geschenk fehlt, besinnen sich auf den ideellen Wert von Bäumen und schenken ihren Liebsten ein Stück Regenwald, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in Heidelberg. Auf etwa 125 Hektar sind alle zusammen inzwischen schon angewachsen, und sie werden durch Spenden immer größer. „Wer ein originelles und gleichzeitig sinnvolles Weihnachtsgeschenk sucht, kann ein paar Bäumchen oder gar ein Stück Regenwald verschenken“, so Brigitte Heinz vom BUND, der zusammen mit dem Agenda-Büro der Stadt Heidelberg das Projekt unterstützt. „Für nur einen Euro kann in Brasilien ein ganzer Baum gepflanzt werden. Und jeder Baum ist ein dauerhafter Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz“, so Heinz.

Die „Heidelberger Wäldchen“ wachsen in der Gemeinde Atalanta (Bundesstaat Santa Catarina) im Süden Brasiliens (800 Kilometer südlich von Sao Paulo). Betreut wird das Projekt vor Ort von der brasilianischen Umweltschutzorganisation Apremavi, die dort eine große Baumschule für mehr als 120 heimische Baumarten betreibt, die für die Wiederaufforstung verwendet werden. Weitere Schwerpunkte der Umweltschutzorganisation sind Projekte zum Schutz des brasilianischen Küstenregenwaldes, Umweltbildung, Seminare und Kurse für Landwirte, Facharbeiter, Lehrer und Schüler, sowie Klimaschutzprojekte und Grundlagenforschung.

Wer Bäume zu Weihnachten verschenken möchte, der kann bis zum 20. Dezember 2013 im Heidelberger BUND-Büro (Welthaus, Willy-Brandt-Platz 5, Ostflügel Hauptbahnhof) oder online Bäume kaufen und erhält dafür eine Geschenkurkunde.

Kontakt:
Telefon 0 62 21/2 58 17 (Mo – Fr am Nachmittag geöffnet)
www.bund-heidelberg.de/aktivitaeten/partnerschaften/apremavi_brasilien/