Heidelberg Hautklinik

Die neue Universitäts-Hautklinik Heidelberg lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Am Samstag, 21. September 2013, findet in Heidelberg der erste „Tag der offenen Tür“ in den neuen Räumlichkeiten der Universitäts-Hautklinik (Im Neuenheimer Feld 440) statt. Die interessierte Bevölkerung, Patienten und Ärzte sind von 9.00 – 14.00 Uhr eingeladen, Ambulanzen und Behandlungsräume zu besichtigen. Das Ärzteteam stellt zudem in Kurzvorträgen das umfangreiche Behandlungsspektrum der Klinik vor und informiert über verschiedene Erkrankungen der Haut sowie Venenleiden. Themen sind u.a. Hautkrebs und die Therapie im Hauttumorzentrum, Krampfadern, chronische Wunden, Neurodermitis, HIV und Autoimmunerkrankungen. Im Anschluss beantworten die Experten die Fragen der Besucher.

Hautärzte bieten Untersuchung von Pigmentflecken an

Als besonderen Service bieten niedergelassene Hautärzte aus der Region gemeinsam mit den Spezialisten der Universitäts-Hautklinik einen kostenlosen Haut-Check, die Untersuchung einzelner Muttermale und Pigmentflecken, an. Zudem können die Besucher dem Klinikapotheker bei der Herstellung von Salben über die Schulter schauen.

Die Vorträge finden im Hörsaal (Erdgeschoss) der neuen Universitäts-Frauen- und -Hautklinik statt. Der Eingang zum Lehrtrakt befindet sich auf der rechten Seite des Gebäudes und ist ausgeschildert. Die Räumlichkeiten der Hautklinik im 1. Stock erreichen die Besucher über das große Eingangsfoyer zwischen Kinderklinik und dem neuem Gebäudekomplex.

Häufiges Sonnen und Sonnenbrände begünstigen die Entstehung von Hautkrebs

Ein Schwerpunktthema ist der Hautkrebs. „Insbesondere der schwarze Hautkrebs, das Melanom, nimmt in seiner Häufigkeit so rasant zu wie kein anderer bösartiger Tumor“, erklärt Prof. Dr. Alexander Enk, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Hautklinik Heidelberg. „Das liegt unter anderem daran, dass wir unsere Haut z.B. im Urlaub und beim Sonnen stärker und häufiger als früher dem UV-Licht aussetzen.“ Besonders Sonnenbrände in der Kindheit können noch Jahre später schwarzen Hautkrebs nach sich ziehen.

Wichtig ist die Früherkennung durch ein regelmäßiges Haut-Screening: „Früh entdeckt, ist Hautkrebs gut zu behandeln. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Hautkrebserkrankung jedoch sehr gefährlich werden“, so Prof. Enk. Die Vorsorgeuntersuchung wird von niedergelassenen Hautärzten sowie einigen Hausärzten der Region angeboten und ist ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Kassenleistung. Die niedergelassenen Fachärzte übernehmen häufig auch die Behandlung der frühen Krebsstadien. Patienten mit Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium werden i.d.R. an das Hauttumorzentrum der Universitäts-Hautklinik Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT), eine der wichtigsten Einrichtungen dieser Art in Deutschland, überwiesen.

Schonende Behandlung von Krampfadern mit Radiowellen und Laserlicht

Ein weiteres wichtiges Thema beim „Tag der offenen Tür“ sind Krampfadern – nicht nur harmlose Schönheitsfehler, sondern häufig Anzeichen eines tiefen Venenleidens. Durch rechtzeitige Behandlung lassen sich Komplikationen wie juckende Hautveränderungen oder ein „offenes Bein” verhindern. In der Heidelberger Hautklinik stehen dafür schonende, minimal-invasive Therapiemethoden mit Radiowellen oder Laserlicht zur Verfügung. Beide Verfahren stellen die Heidelberger Experten im Vortrag vor.

Darüber hinaus gibt es Informationen zum Patiententraining „Balsam für Haut und Seele”, Bestandteil des ganzheitlichen Therapiekonzepts der Hautklinik, zum Betreuungsangebot für HIV-positive Menschen sowie Demonstrationen zur Licht- und Laserbehandlung der Haut.

Programm und weitere Informationen zum „Tag der offenen Tür“:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/hautklinik