Das Land Baden-Württemberg hat drei Heidelberger Projekte zum Ausbau des städtischen Radwegenetzes 2013 neu in das Förderprogramm kommunale Radverkehrsinfrastruktur aufgenommen. Dies teilte das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur mit. Die drei Maßnahmen werden mit jeweils der Hälfte der anrechenbaren Kosten vom Land gefördert. Damit stehen der Stadt rund 400.000 Euro zusätzliche Finanzhilfe zur Verbesserung der Radinfrastruktur zur Verfügung.

„Die 400.000 Euro Landesförderung können sich wirklich sehen lassen. Damit werden wir wichtige Projekte zum Ausbau des Heidelberger Radwegenetzes in Angriff nehmen und bestehende Lücken schließen“, sagt Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel.

Förderung für drei Radwegeprojekte

Für drei Baumaßnahmen hat das Land Fördermittel in Höhe von 50 Prozent der anrechenbaren Kosten zugesagt:

  • Erstens soll an der Haltestelle Wieblingen Mitte eine Bike&Ride-Anlage mit 40 überdachten, wettergeschützten Fahrradstellplätzen entstehen.
  • Zweitens soll die Radwegeverbindung entlang der B 37 zum S-Bahnhof Altstadt verbessert werden. Es ist geplant, den Radverkehr vom Karlsplatz künftig über die Leyergasse und den Neckarmünzplatz zu führen. Von dort soll ein Radstreifen entlang der B 37 bis zum Karlstor verlaufen. Hier soll die derzeit ungenutzte Busspur zum Fahrradstreifen umgewidmet und an den bestehenden Radweg Schlierbacher Landstraße angeschlossen werden.
  • Eine dritte Maßnahme betrifft die Brücke über die Bahngleise am Grenzhöfer Weg: Hier sollen Radwegrampen angefügt werden, um die Verbindungen zwischen dem Grenzhof und Plankstadt nach Wieblingen sowie ins Heidelberger Zentrum zu verbessern.

2012 wurden bereits drei Heidelberger Radwegemaßnahmen in das Förderprogramm aufgenommen: der Neubau des Radwegs auf den Ausgleichsflächen der Bahnstadt; der Radweg zwischen Speyerer Straße, Kirchheimer Weg und Bahnstadt-Promenade mitsamt der Radwegebrücke Speyerer Straße sowie die Radverkehrsanlage Mannheimer Straße zwischen Wehrsteg und Liselottestraße. Die Stadt Heidelberg hat hierfür vom Land insgesamt 969.000 Euro Förderung bewilligt bekommen.