Im Rahmen des Mobilitätsnetzes Heidelberg soll die Bahnstadt mit einer Straßenbahn erschlossen werden. Damit verbunden ist auch eine neue Führung der Straßenbahnlinien 22 und 26, die der Gemeinderat 2013 beschlossen und am 5. März 2015 erneut bestätigt hat. Damit sich die Bürger umfassend über die neue Streckenführung informieren können, findet am Donnerstag, 30. Juli 2015 (18.00 Uhr), im großen Saal des Bürgerzentrums, Hegenichstraße 2a, in Heidelberg-Kirchheim auf Beschluss des Gemeinderates eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Die Stadt Heidelberg und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) laden hierzu herzlich ein.

Straßenbahn durch die Bahnstadt

Die neue Straßenbahntrasse in der Bahnstadt soll durch die Grüne Meile und den Czernyring verlaufen. Die derzeitige Führung über die Eppelheimer Straße wird aufgegeben, da die Grüne Meile für den neuen Stadtteil zentraler liegt und in dieser Lage insbesondere die Wohnbebauung besser erschließt. Der Gleiskörper wird als besonderer Bahnkörper, Rasengleis, ausgeführt. Alle neuen Haltestellen – Eppelheimer Terrasse, Gadamerplatz und Hauptbahnhof Süd – werden barrierefrei hergestellt.

Mit der neuen Straßenbahntrasse in der Bahnstadt soll die Linie 22 von der Eppelheimer Straße auf die neue Strecke verlegt und zur Montpellierbrücke in Richtung Innenstadt geführt werden. Die Linie 26 wird von Kirchheim kommend über den Czernyring und die Grüne Meile zur Czernybrücke in Richtung Innenstadt geführt. Der Gemeinderat hat dieser Linienführung am 14. März 2013 mit seinem Grundsatzbeschluss zum Mobilitätsnetz zugestimmt, sie wurde in Info-Veranstaltungen und Trassenbegehungen öffentlich vorgestellt. Die beschlossene Linienführung hat in der sogenannten Standardisierten Bewertung, einem Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung von ÖPNV-Projekten, die besten Werte erreicht. Am 5. März 2015 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass es zur Linienführung der Straßenbahnen 22 und 26 im Rahmen des Mobilitätsnetzes keine umfassende Neuplanung mit Bürgerbeteiligung geben wird.