Was sind Herzrhythmusstörungen? Was tun bei Vorhofflimmern? Antworten auf diese Fragen gibt es beim Herztag des Heidelberger St. Josefskrankenhauses am Samstag, 18. April 2015. Unter der Schirmherrschaft von Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner werden zwischen 10.00 und 14.00 Uhr Vorträge, Untersuchungen, Reanimationskurse für Laien, Experten-Informationsstände sowie Besichtigungen eines Rettungswagens und des Herzkatheterlabors angeboten. Die Veranstaltungen und Stände finden sich im St. Josefskrankenhaus, Landhausstraße 25, und in der benachbarten Louise von Marillac-Schule.

Normalerweise schlägt ein menschliches Herz 60 – 100 Mal pro Minute. Doch wenn das lebenswichtige Organ aus dem Takt gerät, kann dies dem gesamten Organismus schaden. Dabei ist die Grenze zwischen harmlosem Herzstolpern und lebensbedrohlicher Rhythmusstörung nicht immer leicht zu erkennen. Deshalb erläutern Chefarzt Dr. Carsten Krüger und seine Oberärzte Dr. Rüdiger Bischoff und Dr. Kaweh Zokai in Vorträgen während des Herztages die verschiedenen Ausprägungen von Herzrhythmusstörungen sowie deren optimale Behandlungsmethoden: Medikamente können dazu beitragen, den Herzschlag zu normalisieren. Helfen diese nicht, können Eingriffe erforderlich sein: Katheterablation, Schrittmacher oder Defibrillatoren werden bei Bedarf eingesetzt – weitere Informationen geben die Kardiologen des St. Josefskrankenhauses. Der Eintritt zum Herztag ist frei.