In seiner Sitzung am 9. Oktober 2013 hat der Heidelberger Gemeinderat Hans-Jürgen Heiß als neuen Bürgermeister für Konversion und Finanzen einstimmig gewählt. Heiß arbeitet seit mehr als 25 Jahren für die Stadt Heidelberg, zuletzt als Leiter der Kämmerei. Künftig wird er neben den städtischen Finanzen auch die Koordination der Konversionsaufgaben verantworten und als fünfter Dezernent das Bürgermeisterteam verstärken.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner beglückwünschte Heiß zu seiner Wahl und betonte: „Die Konversion der ehemaligen US-Flächen stellt uns vor große Herausforderungen. Mit Hans-Jürgen Heiß haben wir nicht nur einen ausgewiesenen Fachmann für Finanzen und Beteiligungen, sondern auch einen äußerst geschickten Verhandlungsführer und Organisator für diese wichtige Aufgabe gewinnen können. Für den Erfolg des Projekts wird es entscheidend sein, dass die unterschiedlichen Aufgaben – von der Planung über Bürgerbeteiligung bis zum An- und Weiterverkauf – gesamtheitlich koordiniert und gesteuert werden. Mit unserer neuen Struktur stellen wir dies sicher.“

„Ich freue mich über die Wahl und danke dem Gemeinderat für das Vertrauen, das er mir entgegengebracht hat“, erklärte Hans-Jürgen Heiß. „Mir ist bewusst, dass die vor uns liegenden Aufgaben allen Beteiligten viel abverlangen. Ohne die Fachkompetenz und das Engagement meiner Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und ohne die Unterstützung der Gemeinderäte können wir das Vorhaben Konversion nicht zum Erfolg führen. Deshalb werde ich mit aller Kraft daran arbeiten, dass wir gemeinsam das erreichen, was wir uns für die Entwicklung der US-Flächen vorgenommen haben: Die Schaffung lebenswerter Quartiere mit attraktiven und bezahlbaren Wohnraum sowie neuer Entwicklungsmöglichkeiten für Wissenschaft und Wirtschaft – und das alles in einem finanzierbaren Rahmen.“

Die Entscheidung, das Dezernat für Konversion und Finanzen einzurichten, hatte der Gemeinderat bereits im Juli 2013 getroffen. Das neue Dezernat ist befristet für acht Jahre eingerichtet. Die enge Verknüpfung von Konversion und Finanzen waren der Grund dafür, die Funktionen Dezernent und Kämmerer zusammenzuführen. Bei dieser Variante kann die Stadt diese notwendige Maßnahme auch ohne zusätzliches Personal umsetzen.