Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat das Kontrollverhalten der Städte in Umweltzonen untersucht. Dabei wurde Mannheim gemeinsam mit drei anderen Städten mit der „Grünen Karte“ ausgezeichnet. Fünf von 15 untersuchten Städten erhielten von der Deutschen Umwelthilfe die „Rote Karte“ für nicht ausreichende Kontrollen ihrer Umweltzonen, sechs die „Gelbe Karte“. Mannheim erreichte in der Untersuchung fünf von fünf möglichen Punkten. Bereits bei der vorherigen Erhebung in 2012 schnitt Mannheim mit der höchsten damals vergebenen Gesamtpunktzahl ab.

„Die Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe gilt in erster Linie unseren Politessen, die trotz starker Arbeitsbelastung die Kontrolle der Umweltplaketten zusätzlich übernommen und vorbildlich umgesetzt haben“, betont Mannheims Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht und ergänzt: „So tragen wir unseren Teil dazu bei, die Gesundheitsbelastungen der Bürger durch Feinstaub und Stickoxide zu verringern. Daher wollen wir den Überwachungsdruck in der Umweltzone auch in Zukunft hoch halten.“

Seit April 2013 dürfen Kommunen parkende Fahrzeuge in Umweltzonen kontrollieren und Verstöße gegen die Luftreinhaltung ahnden, zuvor war das in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen. Seitdem wurden in Mannheim ca. 3.000 Anzeigen bearbeitet, weil Fahrzeuge ohne die vorgeschriebene grüne Plakette in der Umweltzone abgestellt waren. Das Bußgeld dafür beträgt in der Regel 40 Euro, außerdem wird ein Punkt in das Flensburger Verkehrszentralregister eingetragen.