Die Pubertät ist für viele Jugendliche eine schwierige Zeit. Sie befinden sich auf der Suche nach der eigenen Identität und finden manchmal nur schwer zu sich selbst. „Etliche Jugendliche entwickeln in dieser Zeit psychische Probleme“, erklärt Dietmar Seefeldt, Dezernent für Jugend und Soziales. Hier setzt die Ausstellung „Wie geht´s?“ an. Sie richtet sich an Jugendliche, Lehrer, Eltern und Menschen, die sich für Heranwachsende engagieren. „Die Ausstellung informiert über seelische Gesundheit, will aber auch Ängste und Vorurteile abbauen. Denn gemeinsam kann man psychischen Erkrankungen und Problemen begegnen“, betont Sabine Heyn, Leiterin des Kreisjugendamtes Germersheim.

Auf acht Tafeln erzählen Jugendliche ihre persönliche Geschichte. Die Themen sind: „Anderssein! Muss ich mir deshalb Sorgen machen?“ / „… zu Tode betrübt: Depression“ / „Psychosen und Drogen“ / „Gelähmt vor Angst“ / „Kein Land in Sicht: Suizid“ / „Sprechende Wunden. Sich selbst verletzen“ / „Wenn der Körper nervt“ / und „Alkohol: Filmriss“.

Die Ausstellung ist – in 2013 – zu sehen:

  • 14. – 16. Oktober, Jugendzentrum Germersheim
  • 17. – 20. Oktober, Mehrgenerationenhaus Wörth
  • 21. – 23. Oktober, Europa-Gymnasium Wörth
  • 24. – 25. Oktober, Goethe-Gymnasium Germersheim

Zum Mitnehmen liegen Informationen zu verschiedenen Erkrankungen und Adressen der Hilfsangebote im Landkreis Germersheim aus. Die Ausstellung „Wie geht´s?“ wurde konzipiert vom gemeinnützigen Verein „Irrsinnig Menschlich“ in Leipzig. Darin engagieren sich ehrenamtlich u.a. Psychologen, Psychiater, Sozialarbeiter, Pädagogen, Studierende und Journalisten.