Die Anti-Stress-Verordnung der IG Metall, die Handlungshilfe der Psyga, einem Zusammenschluss von Krankenkassen, Bündnissen und auch der Kirchen, in der es um „kein Stress mit dem Stress“ geht, sowie Workshops rund ums Thema Burnout, Stressvermeidung und Umgang mit Arbeitsbelastungen boomen. Sie alle haben eines gemeinsam: psychische Erkrankungen nehmen zu und mit den jeweiligen Hilfen soll die seelische Gesundheit von Arbeitsnehmern erhalten werden.

Unsere Arbeitswelt ist oft fremdbestimmt. Das eigene Auftreten kann aber so gestaltet werden, dass es leichter wird, mit Situationen umzugehen. Das persönliche Verhalten hat maßgeblich Einfluss auf den weiteren Verlauf, sei es im privaten Lebensbereich oder in der Arbeitswelt. Live-Work-Balance, Stressabbau oder auch Achtsamkeitsübungen sind damit keinesfalls nur Angelegenheiten, um die sich Führungskräfte zu kümmern haben.

Veranstaltung im Hieronymus-Hofer-Haus

Die Veranstaltung „Auf die Haltung kommt es an!? – Resilienz in der Arbeitswelt“ im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ am Donnerstag, 19. März 2015 (18.00 Uhr), im Hieronymus-Hofer-Haus Frankenthal widmet sich diesen Fragestellungen. Betroffene, Angehörige und Fachleute sind eingeladen, ihre Fragen zum Thema „psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ einzubringen und mit zu diskutieren.

Dr. Matthias Münch, Chefarzt der psychiatrischen Abteilung der Stadtklinik und Jochen Sattler, Dipl.-Musiktherapeut, konnten für diesen Abend als Referenten gewonnen werden. Beide mit großen Erfahrungen auf diesem Gebiet, gestalten einen kreativen, mit kleinen praktischen Übungen durchsetzten Vortrag. Interessenten erhalten die Möglichkeit, persönlich mit den Referenten ins Gespräch zu kommen und sich an Infoständen über Hilfen für psychisch kranke Menschen in Frankenthal zu informieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei.