Am Dienstag, 1. Oktober 2013, findet zum 10. Mal der europäische „Tag der Depression“ statt. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Frankenthal, Mahlastraße 35, bietet anlässlich dieses Tages für alle Interessierten am Mittwoch, 2. Oktober (14.00 Uhr), einen Vortrag zum Thema „Depression“ an. Weiter wird sich in Frankenthal am 12. November 2013 ein Bündnis für seelische Gesundheit, u.a. mit den Zielen, Hilfeangebote bekannter zu machen und über psychische Erkrankungen zu informieren, gründen.

In den Industrieländern entwickelt sich die Depression zu einer der am weitesten verbreiteten Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Depressionen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits im Jahr 2020 weltweit zu den zweithäufigsten Krankheiten gehören werden. So sind schätzungsweise mehr als fünf Prozent der Bevölkerung akut davon betroffen. Jedoch existieren weiterhin große Vorurteile Erkrankten gegenüber. Die mit der Erkrankung einhergehenden Symptome (Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung) sind nicht mit Stimmungsschwankungen, Gedanken und Gefühlen im alltäglichen Leben gleichzusetzen. Sie sind Ausdruck einer lebensbedrohlichen Krankheit, die unbehandelt zum Tode führen kann und durch eine Fehlregulation von Botenstoffen im Gehirn ausgelöst wird. Dabei sind gleichermaßen beide Geschlechter als auch jede Altersspanne betroffen.