Die Volkshochschule (VHS) und das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Frankenthal zeigen am Mittwoch, 23. Oktober 2013 (18.00 Uhr), den Film „Water makes money“ im MGH, Mahlastraße 35. Wasser ist neben der Luft, die wir atmen, das wichtigste Element für den Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt. Am 27. Juli 2010 wurde der Zugang zu sauberem Trinkwasser von der Vollversammlung der UNO in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Und doch wird das Wasser zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen, die ausschließlich dem Wohl ihrer Aktionäre verpflichtet sind. Das ist keineswegs nur ein Problem der Entwicklungsländer. Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die zwei weltgrößten Wasserkonzerne VEOLIA oder SUEZ an die Tür. Gemeinsam bilden sie ein undurchsichtiges Duopol, das z.B. in Frankreich mittlerweile etwa 80 Prozent der Bevölkerung mit Wasser versorgt. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch Korruption.

Der Film „Water makes money“ dokumentiert, mit welchen Methoden sich Städte und Gemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abhandeln lassen. Der Film zeigt, dass die unternehmerischen Risiken den Steuerzahlern aufgebürdet werden, der Gewinn aber privatisiert wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier Wasser zurück zu holen. Beispiele aus Braunschweig, Berlin, der EU-Zentrale in Brüssel und anderen europäischen Ländern, wie auch aus Afrika und Amerika ergänzen den Film, der von der Landeszentrale für Umweltaufklärung dem MGH im Rahmen der Filmreihe „Nachhaltig und verantwortungsbewusst leben“ zur Verfügung gestellt wird. Die Filmvorführung ist kostenfrei.

Um vorherige Anmeldung bei der VHS Frankenthal wird gebeten unter:
Telefon 0 62 33/34 92 03 oder -04