Die bürgerschaftliche Planungsgruppe „Spinelli Barracks“ traf sich am Mittwoch, 23. Oktober 2013, im Mannheimer Stadthaus (N1) zum ersten Mal. Nach Vorinformation durch Experten und Verwaltung wurde in fünf Untergruppen offen diskutiert. Die gleichlautende Arbeitsfrage war hierbei: „Wie kann Spinelli für die BUGA (Bundesgartenschau) und den Grünzug attraktiv gestaltet werden?“ Hauptthemen waren die Verkehrsproblematik der Straße „Am Aubuckel“ im Kontext eines Gesamtverkehrskonzepts, die Bedeutung der Frischluftschneise für das innerstädtische Klima sowie die Wohnbebauung am Nordrand zu Käfertal und die Nutzung der vorhandenen Kasernen im südlichen Bereich.

Im Hinblick auf die Bebauung sollte vor allem eine soziale Durchmischung durch bezahlbaren Wohnraum geschaffen werden. Außerdem wurde auf neue Wohnformen, die notwendige Infrastruktur sowie ökologisches Bauen hingewiesen. Unterschiedliche Standpunkte gab es zur U-Halle aus klimatologischer sowie künstlerischer Sicht und dem Wegfall von angedachten Varianten der Verkehrsumleitung durch die Dudenstraße.

Wie die Stadt Mannheim mitteilt, haben sich alle Planungsgruppenmitglieder konstruktiv eingebracht. Es wurde die Chance erkannt, dass das Spinelli-Gelände in der Zukunft eine Verbindungsfunktion zwischen den Stadtteilen Käfertal und Feudenheim ermöglichen kann. Für alle Planungsgruppen gelten die gleichen Kriterien und Regeln: Die Gruppe erarbeitet Eckpunkte zur Planung, die der Verwaltung und dem Gemeinderat zur Ausschreibung des öffentlichen Wettbewerbs über die Flächengestaltung vorgelegt werden.