Die Mannheimer Bürgerplanungsgruppe „Feudenheimer Au“ traf sich am 24. Oktober 2013 im Stadthaus (N1) zum ersten Mal. Für alle Planungsgruppen gelten die gleichen Kriterien und Regeln. Nach Vorinformation durch Experten und Verwaltung wurde in fünf Untergruppen offen diskutiert. Die gleichlautende Arbeitsfrage war hierbei: „Wie kann die Feudenheimer Au für die BUGA (Bundesgartenschau) und den Grünzug attraktiv gestaltet werden?“

Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, gab einen Überblick über den Sachstand und Grundüberlegungen der Verwaltung zur möglichen Nutzung der Feudenheimer Au. Herr Schwarz (Planungsbüro Sinai) stellte anschließend Auszüge aus der Machbarkeitsstudie vor. Dabei ging er auf Eckpunkte der Straßenverlegung, der Wassergestaltung sowie der Aufwertung der ökologischen Struktur der Feudenheimer Au ein. Besonders intensiv diskutiert wurden Punkte wie die Straßenverlegung und Anlage eines Gewässers in der Au.

Die Planungsgruppe entwickelte erste strukturierte Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge zu den Themen möglicher Erhalt vorhandener Strukturen, wie z.B. der alten Gärtnerei, der Kleingärten und der landwirtschaftlichen Flächen. Als neue Elemente wurden u.a. Umweltpädagogik, ökologischer Lehrpfad sowie Ideen eines Urban Gardening-Projekts eingebracht. Auch die betroffenen Landwirte machten eigene, konstruktive Vorschläge zur Gestaltung der Au.

In der folgenden Sitzung wird einzelnen Gruppen die Gelegenheit gegeben, ihre Konzepte vorzustellen. Informationen werden zwischen den Gruppenmitgliedern per Mail ausgetauscht, um die nächste Sitzung vorzubereiten und effizient weiterarbeiten zu können. Entgegen mancher Befürchtung und unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessenlagen verlief der Abend in angenehmer Arbeitsatmosphäre.