Bei gleichbleibendem Transportvolumina im Schienengüterverkehr musste der Branchenriese DB Cargo (bis März 2016 als DB Schenker Rail auftretend) teils erhebliche Einbußen hinnehmen. Die Wettbewerbsbahnen hingegen erhöhten ihr Transportvolumen und damit ihren Marktanteil erneut. Einer der Gründe: Die bis ins Frühjahr 2015 anhaltenden Streiks, die nicht nur für Transportausfälle sorgten, sondern teils eine Neuvergabe von Transportaufträgen bewirkten – an oftmals mittelständische, private Bahnen, die von den Streiks nicht betroffen waren. Auf diese Marktverschiebung weist das Projektentwicklungshaus Paribus aus Hamburg hin.

Der Vorteil mittelständischer Privatbahnen

Der Vorteil mittelständischer Privatbahnen: Sie können sich ganz auf ihr Kerngeschäft, die Erbringung von Logistikdienstleistungen konzentrieren und ihre Lokflotte bedarfsorientiert anpassen. Lokomotiven, Waggons und andere Schienenfahrzeuge werden projektbezogen gemietet oder geleast und nur selten gekauft. Mit diesem Geschäftsmodell haben die Privatbahnen in 2015 38 Prozent Marktanteil am Gütertransport auf der Schiene erreicht, 2014 waren es 33,6 Prozent. 2003 – 10 Jahre nach der Bahnreform – waren es nur 5,9 Prozent.

Die Paribus Vertriebs GmbH bietet mit ihrem geschlossenen Fonds „Paribus Rail Portfolio III“ ein Finanzprodukt an, an dem sich der Privatanleger an dem wachsenden Markt des privaten Schienengüterverkehrs ab einer Summe von 10.000 Euro beteiligen kann. Wie bei jeder unternehmerischen Beteiligung, sind die spezifischen Chancen und Risiken zu beachten und eine Beratung zu diesem sinnvollen Ökoinvest angeraten.

 

(Dieser Beitrag stammt von unserem ecoGuide-Redaktionsmitglied Guido Dahm. Der nachhaltige Finanzdienstleister beschäftigt sich seit 2001 mit dem Themenbereich „Grünes Geld“ und ist Inhaber des Ecofonds-Shop in der Pfalz, darüber hinaus auch Fachgruppenleiter der LEADER Region Rhein-Haardt im Bereich „Energie, Klimaschutz & zukunftsfähige Mobilität“).