„Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Energiewende“, sagte Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller heute (3. Februar 2016) bei der Tagung „Energieeffizienz in Gesundheitseinrichtungen“ in Stuttgart. „Daher lohnt es sich ganz besonders, die Einsparpotenziale beim größten Energieverbraucher im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung, zu erkennen und zu heben.“

Gesundheitseinrichtungen könnten Untersuchungen zufolge bis zu 30 Prozent Energie einsparen, betonte Untersteller weiter. „Die Landesregierung unterstützt Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen hierbei. Im Jahr 2015 haben wir in 57 Gesundheitseinrichtungen eine Energieberatung mit insgesamt 280.000 Euro gefördert, außerdem haben wir Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen, zum Beispiel in sparsame Beleuchtungs- und Lüftungstechnik, mit 750.000 Euro bezuschusst.“

Der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Landrat Detlef Piepenburg, erklärte: „Um die ehrgeizigen Ziele bei Energieeinsparung, Energieeffizienz und Klimaschutz zu erreichen, müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen beteiligen. Und dafür sehen sich auch die Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen in der Verantwortung.“

„Wenn es gelingt, durch Energieeinsparung und einen effizienten Energieeinsatz Kosten zu sparen, ist das zudem auch im Interesse der Gesundheitseinrichtungen – vorausgesetzt, die notwendigen Investitionen können finanziert werden“, so Piepenburg weiter. Mit der gemeinsamen Fachtagung wollen die Landesregierung und die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft Krankenhäuser sowie Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen informieren und sie dazu motivieren, sich mit dem wichtigen Thema Energieeinsparung zu befassen.