Was haben das Gewässerentwicklungskonzept Queich und Spiegelbach und die Stoffeinträge aus dem Weinbau, der Landwirtschaft und dem Gemüsebau bzw. die Maßnahmen zu deren Reduzierung gemeinsam?

Beide sind Teil eines Maßnahmenprogramms zur Entwicklung der rheinland-pfälzischen Gewässer. Diese Programme verfolgen das Ziel, die lebenswichtige Ressource Wasser für den Mensch und die Natur zu schützen. Dies geschieht z.B. durch die Renaturierung von Gewässern oder durch die Erhöhung des Fischbestandes in Fließgewässern und dem Rückbau kleinster Wanderhindernisse, aber auch durch die Modernisierung von Kläranlagen. Unterstützung und Rückhalt erhalten diese Maßnahmen insbesondere durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Die Mitgliedsstaaten haben bis 2027 Zeit, ihre Gewässer in einen guten Zustand zu bringen.

Umsetzungsstand der Wasserrahmenrichtlinie

Im Rahmen der aktiven Öffentlichkeitsbeteiligung können sich Bürger über den Umsetzungsstand der Wasserrahmenrichtlinie in ihrem Gewässereinzugsgebiet informieren: über die Ergebnisse der aktuellen Gewässerbewertung, die hieraus resultierenden Handlungsfelder sowie über die Überlegungen zur Aktualisierung des Maßnahmenprogramms.

Die Info-Veranstaltung am 12. Mai 2015 (17.00 Uhr) im Hohenstaufensaal, Landauer Straße 1, in Annweiler lädt ein, eigene Maßnahmenvorschläge und Ideen einzubringen, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen wie auch mit Fachleuten und Experten über die Handlungsfelder Durchgängigkeit, Gewässerstruktur, Gewässergüte und Nährstoffbelastung anhand ausgewählter Beispiele und Maßnahmenkarten zu diskutieren.

Anmeldungen erbeten an:
Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Friedrich-Ebert-Straße 14, 67433 Neustadt a.d. Weinstraße
wrrl@sgdsued.rlp.de

Weitere Informationen:
www.sgdsued.rlp.de