Senioren Streckübungen

Seniorinnen halten sich fit. Foto: Arndt

Die Stadt Heidelberg gehört zu den 18 Gewinnern bei der Förderaktion „alla hopp!“ und bekommt nun eine Bewegungs- und Begegnungsanlage im Stadtteil Kirchheim. Im Bereich des Sportzentrums Süd wird die Dietmar Hopp-Stiftung ein Areal so gestalten, dass Menschen aller Altersgruppen dort Sport treiben, sich fit halten oder einfach nur treffen können. Die Benutzung der Anlage ist für alle kostenlos. Bei der Förderaktion „alla hopp!“ hatten sich insgesamt 127 Kommunen aus der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar beworben. Die ausgewählten Orte wurden am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekanntgegeben. Die Dietmar Hopp-Stiftung stellt für die 18 Bewegungs- und Begegnungsanlagen in der Metropolregion insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag und sind Herrn Hopp und seiner Stiftung außerordentlich dankbar“, sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Heidelberg ist eine sportbegeisterte Stadt und die Idee, mit attraktiven Spiel- und Sportanreizen Treffpunkte für alle Generationen zu schaffen, hat uns von Anfang an begeistert. Unser Sportangebot wird so noch attraktiver“, erklärte Würzner, der auch Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar ist.

Vier Module geplant

Jede „alla hopp!“-Anlage soll aus folgenden Modulen bestehen:

  • Bewegungsparcours für Jedermann: Ausgewählte Geräte sollen Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft aller Generationen fördern. Der Parcours folgt einem sportwissenschaftlichen Konzept.
  • Kinderspielplatz für die Jüngsten: Das Konzept von „alla hopp!“ sieht einen Pavillon vor, der Wetterschutz bietet, Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen beinhaltet.
  • Naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder: Für Kinder und Jugendliche von etwa 6 – 12 Jahren soll der Platz Raum für freies und kreatives Spielen, für Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren bieten und hierdurch die Motorik und Beweglichkeit verbessern.
  • Bewegungsplatz für jugendliche Sportler (optional): Es kann optional ein Modul für jugendliche Sportler angeschlossen werden, z.B. für Inliner, Skater oder Biker.

Alle 18 begünstigten Kommunen, die eine „alla hopp!“-Anlage erhalten werden:

Pilotprojekt Schwetzingen, Abtsteinach, Buchen, Bürstadt, Deidesheim, Edenkoben, Grünstadt, Heidelberg, Hemsbach, Ilbesheim, Ilvesheim, Ketsch, Meckesheim, Mörlenbach, Ravenstein, Rülzheim, Schwarzach, Sinsheim und Speyer.

Weitere Informationen:
www.alla-hopp.de